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Home2018-11-18T18:17:32+00:00

Über mich.

Lerne den Feind kennen.

Mein Name ist andy feind.
Ich wurde im Dezember 1984 in Villingen im Schwarzwald geboren und lebe auch heute noch in einem beschaulichen Örtchen in der Region.

Im „wahren Leben“ arbeite ich als Sozialversicherungsfachangestellter bei einer namhaften Krankenkasse und bin Vater eines 13-jährigen Sohnes.

2001 erkrankte ich, bedingt durch ein Ereignis in meinem näheren Umfeld, an einer Depression. Ich erkannte diese als solche erst mal nicht. Wer tut das schon?

Sieben Jahre habe ich gebraucht, bis ich mir eingestand, dass mit mir etwas nicht stimmt. Ich konnte nicht mehr arbeiten gehen und ging offen auf meinen Hausarzt zu. Er verwies mich an einen Psychologen und eine Odyssee aus unterschiedlichen Diagnosen begann. Burnout-Syndrom, Depressionen, Borderline-Persönlichkeitsstörung, bipolare Störung und so weiter.

Nach Aufenthalten in unterschiedlichen Kliniken und bei verschiedenen Therapeuten, entschied ich mich 2016 mit meiner Erkrankung, mittlerweile als „Dysthymie“ diagnostiziert, an die Öffentlichkeit zu gehen, um anderen Menschen Mut zu machen.

Während meinen schwersten Jahren, begann ich irgendwann, meine Gedanken aufzuschreiben, woraus sich in den letzten Jahren der Wunsch entwickelte, das Ganze in einem Buch zu verarbeiten … und so vollendete ich mein Buch „Gedankengewitter: Inmitten meines Depressionstornados“.

Buch

Buch.

„Gedankengewitter: Inmitten meines Depressionstornados“

Im Februar 2008 spielte ich zum ersten Mal mit dem Gedanken, ein Buch zu schreiben, habe diesen dann ein Jahr später versucht umzusetzen und nach dreizehn geschriebenen Seiten dann aber doch wieder verworfen.
„Will doch eh niemand lesen.“

Im Sommer 2016, während eines Klinikaufenthaltes, habe ich diesen Plan erneut aufgegriffen und damit begonnen, einfach drauf los zu schreiben.
Und nun wurde „Gedankengewitter: Inmitten meines Depressionstornados“ daraus. Lange hat es gedauert, viele Rückschläge mussten verarbeitet und ausgemerzt werden. Aber nun ist es seit 13.11.2018 endlich überall dort erhältlich, wo es Bücher und E-Books gibt.

Dieses Buch ist eine Symbiose aus autobiographischer Erzählung, Sachbuch, Ratgeber und Erfahrungsbericht geworden. Irgendwie auch eine Art Abrechnung.
Ich möchte mein Leben mit der Depression schonungslos darstellen, mal mit einem Augenzwinkern, mal vollkommen ernst.
Depression ist nicht immer schlecht. Sie hat durchaus auch ihre unfreiwillig komischen Seiten. Auch wenn die negativen und gefährlichen Seiten deutlich überwiegen.

Übrigens: Ich habe mich entschieden, „Gedankengewitter“ als Self-Publisher zu veröffentlichen, nachdem ich einige Verlage anschrieb, aber nie eine Antwort oder Möglichkeit, mein Manuskript vorzustellen erhielt. Dies bedeutet, dass das Buch erst bei Bestellung gedruckt wird und daher einige Tage länger braucht, als ein „normal verlegtes“ Buch.

Sollte Dir das Buch gefallen haben, so hinterlasse doch eine ehrliche Rezension bei Amazon, BoD, LovelyBooks oder weiteren einschlägigen Portalen. Dies würde mir als Self-Publisher enorm weiterhelfen.
Vielen Dank!

Leseprobe.

„Ich sitze im Wartezimmer meines Psychiaters. Die Uhr tickt, Sekunde für Sekunde, viel zu laut vor sich hin.
Zur vollen Stunde springt der Kuckuck aus seinem Versteck und brüllt mir elfmal ins rechte Ohr. Den Kuckuck höre ich irgendwie immer, wenn ich hier sitze, da meine Termine immer zur vollen Stunde sind und ich dennoch etwas warten muss.
Die Wartezeit ist qualvoll. Ich sitze wie ein hirnloser Zombie da, mit dem iPhone in der Hand, als würde ich gerade das Geschäft meines Lebens auf der heimischen Keramikschüssel absitzen. Nach vorne gebeugt, die Unterarme auf den Oberschenkeln abgestützt und in das kalte Licht des Smartphones starrend, damit ich niemanden anschauen muss, der mir vielleicht ansieht, wie schlecht ich mich fühle. Ein Hoch auf die depressionsfreundliche, moderne Technik!
Wie sähe ich wohl aus, würde ich nur auf den hässlichen, grauen Boden, anstatt auf den kleinen Bildschirm starren? Wie ein Verrückter, ein Irrer oder ein Psychopath vielleicht. Was es natürlich zu vermeiden gilt. Es muss nicht jeder ahnen können, was hinter meiner jahrelangen, perfekt aufgebauten Fassade schlummert. Ich verstecke mich oft hinter Lachen und gezwungenem nach draußen gehen.
Kaum jemand bemerkt das Theaterstück meines Daseins, sofern ich mich und meine Gedanken nicht preisgebe.

Hierfür sollte es die wahren Oscars geben.
Verliehen von der Akademie des alltäglichen Wahnsinns.“

  • andy feind (aus „Gedankengewitter: Inmitten meines Depressionstornados“)
Anti-Stigma

Anti-Stigma.

Depression ist eine Krankheit. Man sucht sie sich nicht aus.

Psychische Erkrankungen sind selbst im heutigen, aufgeklärten Zeitalter noch viel zu selten akzeptiert.
Die Betroffenen trauen sich oftmals nicht, sich mitzuteilen, weil sie Angst davor haben, wie das Umfeld reagieren könnte.

Häufig werden psychisch Erkrankte stigmatisiert, in dem sie als verrückt, gefährlich oder sogar als Psychopathen abgestempelt werden.
Mit Glück hört man nur die Klassiker, wie „Anderen Menschen geht es schlechter als Dir!“, „Stell´Dich nicht so an!“ oder „Du musst nur mal nach draußen gehen“.
Diese Ratschläge sind zwar gut gemeint, aber leider ziemlich nutzlos.
Einem Krebspatienten sagt man schließlich auch nicht „Du musst Dich nur besser fühlen wollen!“, oder?

Psychische Erkrankungen sind genau das – eine Krankheit.
Und nichts, wofür man sich schämen oder verurteilt werden sollte.

Aus diesem Grund habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mich in das Thema der Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen einzubringen.

01. Drüber sprechen.

Dies ist der wichtigste Punkt in meiner Anti-Stigma-Arbeit.
Ich hielt bereits Vorträge in Schulklassen und Lesungen zum Thema der psychischen Erkrankungen und Suizid, ich spreche mit anderen Betroffenen, tausche mich regelmäßig mit fremden Personen aus. Ich selbst kann mittlerweile zum Glück problemlos über meine Krankheit sprechen.
Und genau diese Eigenschaft möchte ich mir zu Nutze machen, um anderen Menschen damit zu helfen.

02. Mut machen.

Mut ist der erste wichtige Schritt auf dem Weg der Genesung. Ohne Mut, sich seinen Ängsten, Sorgen und der Erkrankung zu stellen, wird nicht viel passieren.
Erst wenn man den Mut gefasst hat, dem Feind, der Depression, ins Auge zu sehen und zu bekämpfen, kann man sie auch besiegen, ohne sich sofort einschüchtern zu lassen.

Ich möchte Betroffenen mit meinem Buch, mit meinen Vorträgen, Gesprächen und meinen Posts in sozialen Medien Mut machen und ihnen zeigen, dass sie nicht alleine sind – auch wenn es sich anders anfühlt.

Denn ich weiß genau, wie es sich anfühlt, einsam zu sein und an allem und jedem zu zweifeln.

In höchstem Maße an sich selbst.

03. Soziale Medien.

Nicht wegzudenken aus meiner Anti-Stigma-Arbeit sind die sozialen Medien, wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube.
Veröffentlichungen auf diesen Kanälen können sehr schnell viel Reichweite generieren und umso mehr Menschen dabei helfen, die Stigmatisierung abzulegen oder zu merken, dass man nicht alleine ist.
Dies nutze ich und tausche mich auf diesen Kanälen regelmäßig mit Betroffenen, Angehörigen und Interessierten aus.

Medien / Presse

Medien / Presse.

01. Medien.

Ich arbeite mit verschiedenen Medien, um auf den sozialen Netzwerken eine gewisse Aufmerksamkeit für meine Arbeit gegen das Stigma zu erhalten.
Folgende Medien nutze ich hierfür auf den verschiedenen Kanälen:

01.1. Wäre mein Kopf aus Glas.

Ich möchte den Menschen die Angst vor psychische Erkrankten nehmen.
Aus diesem Grund habe ich im September 2016 ein Video mit dem Titel „Wäre mein Kopf aus Glas“ veröffentlicht, in welchem ich mit meiner Erkrankung und vielen Stigmata abrechne.

01.2. Loblied an sonnige Tage.

Im Juli 2017, exakt 316 Tage nach der Aufzeichnung von „Wäre mein Kopf aus Glas“, habe ich einen Gedankengang als Audiodatei veröffentlicht.
Dieser Gedankengang befasst sich mit meiner Genesung innerhalb dieser 316 Tage.
Mit dieser Audiodatei möchte ich zeigen, dass man auch wieder aus dem Loch herauskommt, egal wie tief man sich darin eingegraben hat.

01.3. Depression: 80 Tage, 80 Bilder

Zu Beginn des Jahres 2018 fand ich auf meinem Smartphone eine Bilderreihe, die ich während meinem letzten Tagesklinikaufenthalt machte.
Ich nahm mir damals vor, jeden Tag ein Bild von mir zu machen. Egal, wie gut oder schlecht es mir geht.

Herausgekommen ist das Video „Depression: 80 Tage, 80 Bilder“, mit welchem ich zeigen möchte, welchen Einfluss die Depression auf unser Äußeres haben kann und dass es aber auch wieder besser wird.

02. Presse

Mehrere Zeitungen und Medienportale haben bereits über mich als Autor, mein Buch und meine Arbeit gegen die Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen berichtet.

02.1. Südkurier (07.10.2017)
02.2. Schwarzwälder Bote (07.10.2017)
02.3. Südkurier (07.03.2018)
Termine

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